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- 193Beim Rückzug am Schwanz: das ist gefährlich.
- Man darf nicht etwas unternehmen wollen.
- 194Er hält ihn fest mit gelbem Ochsenleder.
- Niemand vermag ihn loszureißen.
- 195Aufgehaltener Rückzug ist peinlich und gefahrvoll. Die
- Menschen als Knechte und Mägde zu halten, bringt Heil.
- 196Freiwilliger Rückzug bringt dem Edlen
- Heil, dem Gemeinen Niedergang.
- 197Freundlicher Rückzug. Beharrlichkeit bringt Heil.
- 198Heiterer Rückzug. Alles ist fördernd.
- 199Macht in den Zehen. Fortmachen bringt
- Unheil. Das ist gewißlich wahr.
- 200Beharrlichkeit bringt Heil.
- 201Der Gemeine wirkt durch Macht, der Edle wirkt nicht so.
- Fortmachen ist gefährlich. Ein Ziegenbock stößt gegen
- eine Hecke und verwickelt seine Hörner.
- 202Beharrlichkeit bringt Heil. Die Reue schwindet. Die
- Hecke öffnet sich, es gibt keine Verwicklung. Die
- Macht beruht auf der Achse eines großen Wagens.
- 203Verliert den Bock in Leichtigkeit. Keine Reue.
- 204Ein Bock stößt gegen eine Hecke. Er kann nicht zurück,
- er kann nicht voran. Nichts ist fördernd.
- Merkt man die Schwierigkeit, so bringt das Heil.
- 205Fortschreitend, aber zurückgewiesen. Beharrlichkeit
- bringt Heil. Wenn man kein Vertrauen findet, so
- bleibe man gelassen. Kein Fehler.
- 206Fortschreitend, aber in Trauer. Beharrlichkeit bringt Heil.
- Man bekommt dann großes Glück von seiner Ahnfrau.
- 207Alle sind einverstanden. Die Reue schwindet.
- 208Fortschritt wie ein Hamster. Beharrlichkeit bringt Gefahr.
- 209Die Reue schwindet. Gewinn und Verlust nimm nicht zu Herzen.
- Unternehmungen bringen Heil. Alles ist fördernd.
- 210Fortschreiten mit den Hörnern darf man nur, um sein
- eigenes Gebiet zu strafen. Bewußtsein der Gefahr bringt Heil.
- Kein Makel. Beharrlichkeit bringt Beschämung.
- 211Verfinsterung des Lichts im Fluge. Er senkt seine Flüge
- Der Edle auf seiner Wanderschaft ißt drei Tage nichts. Aber
- er hat, wohin er geht. Der Wirt hat über ihn zu reden.
- 212Die Verfinsterung des Lichts verletzt ihn am linken
- Schenkel. Er wirkt Hilfe mit der Macht eines Pferdes. Heil.
- 213Die Verfinsterung des Lichts auf der Jagd im
- Süden. Man bekommt ihr großes Haupt. Man
- darf nicht zu eilig Beharrlichkeit erwarten.
- 214Er dringt in die linke Bauchhöhle ein. Man erhält das Herz
- der Verfinsterung des Lichts und verläßt Tor und Hof.
- 215Verfinsterung des Lichts wie beim Prinzen
- Gi. Fördernd ist Beharrlichkeit.
- 216Nicht Licht, sondern Dunkel. Erst stieg er zum Himmel
- empor, dann stürzte er in die Tiefen der Erde hinunter.
- 217Fester Abschluß innerhalb der Sippe. Reue schwindet.
- 218Sie soll nicht ihrer Laune folgen. Sie soll im Innern
- für Speise sorgen. Beharrlichkeit bringt Heil.
- 219Wenn es in der Sippe hitzig zugeht, so entsteht Reue über
- zu große Strenge. Doch Heil! Wenn Weib und Kind tändeln und
- lachen, so führt das schließlich zur Beschämung.
- 220Sie ist der Reichtum des Hauses. Großes Heil!
- 221Ein König naht er seiner Sippe, fürchtet euch nicht. Heil!
- 222Seine Arbeit ist ehrfurchtgebietend. Schließlich kommt Heil.
- 223Die Reue schwindet. Wenn du dein Pferd verlierst, so
- lauf ihm nicht nach. Es kommt von selber wieder. Wenn du
- böse Menschen siehst, so hüte dich vor Fehlern.
- 224Man begegnet seinem Herrn in enger Gasse. Kein Makel.
- 225Man sieht den Wagen nach hinten gezerrt, die Rinder
- festgehalten, dem Menschen Haare und Nase abgeschnitten
- Kein guter Anfang, aber ein gutes Ende.
- 226Durch Gegensatz vereinsamt, trifft man auf einen Gleichgesinnten,
- mit dem man in Treuen verkehren kann. Trotz der Gefahr kein Makel.
- 227Die Reue schwindet. Der Gefährte beißt sich durch die Hülle.
- Wenn man hingeht zu ihm, wie wäre das ein Fehler?
- 228Durch Gegensatz vereinsamt, sieht man seinen Gefährten wie ein schmutz-
- beladenes Schwein, wie einen Wagen voll Teufel. Erst spannt man den Bogen
- nach ihm, dann legt man den Bogen weg. Nicht Räuber er ist,
- will freien zur Frist. Beim Hingehen fällt Regen, dann kommt Heil.
- 229Gehen führt in Hemmnis, Kommen findet Lob.
- 230Des Königs Diener ist in Hemmnis über Hemmnis.
- Aber es ist nicht seine eigene Schuld.
- 231Gehen führt in Hemmnisse; da kommt er zurück.
- 232Gehen führt in Hemmnisse, Kommen führt zur Vereinigung.
- 233Inmitten der größten Hemmnisse kommen Freunde.
- 234Gehen führt in Hemmnisse, Kommen führt zu großem
- Heil. Fördernd ist es, den großen Mann zu sehen.
- 235Ohne Makel.
- 236Auf dem Feld erlegt man drei Füchse und bekommt
- einen gelben Pfeil. Beharrlichkeit ist von Heil.
- 237Wenn einer eine Last auf dem Rücken trägt und trotzdem
- dem Wagen fährt, veranlaßt er dadurch die Räuber, herbei-
- zukommen. Beharrlichkeit führt zu Beschämung.
- 238Befreie dich von deiner großen Zehe. Dann kommt
- der Gefährte herbei, und dem kannst du trauen.
- 239Wenn der Edle sich nur befreien kann, das bringt Heil.
- Er zeigt so dem Gemeinen, daß es ihm ernst ist.
- 240Der Fürst schießt nach einem Habicht auf hoher
- Mauer. Er erlegt ihn. Alles ist fördernd.
- 241Wenn die Geschäfte fertig sind, rasch hingehen, ist kein Makel.
- Doch muß man überlegen, wie weit man andere mindern darf.
- 242Fördernd ist Beharrlichkeit. Etwas zu unternehmen, ist von Unheil.
- Ohne sich selbst zu mindern, vermag man die anderen zu mehren.
- 243Wenn drei Menschen miteinander wandern, so vermindern
- sie sich um einen Menschen. Wenn ein Mensch
- wandert, so findet er seinen Gefährten.
- 244Wenn man seine Mängel mindert, macht man, daß der
- andre eilig kommt und Freude hat. Kein Makel.
- 245Es mehrt ihn wohl jemand. Zehn Paar Schildkröten
- können dem nicht widerstreben. Erhabenes Heil!
- 246Wenn man ohne Minderung der anderen gemehrt wird, so ist das
- kein Makel. Beharrlichkeit bringt Heil. Fördernd ist es, etwas zu
- unternehmen. Man bekommt Diener, aber hat kein besonderes Heim mehr.
- 247Fördernd ist es, große Taten zu vollbringen.
- Erhabenes Heil! Kein Makel.
- 248Es mehrt ihn wohl jemand. Zehn Paar Schildkröten können
- dem nicht widerstreben. Dauernde Beharrlichkeit bringt
- Heil. Der König stellt ihn dar vor Gott. Heil!
- 249Man wird gemehrt durch unheilvolle Ereignisse. Kein
- Makel, wenn du wahrhaftig bist und in der Mitte wandelst
- und dem Fürsten berichtest mit einem Siegel.
- 250Wenn du in der Mitte wandelst und dem Fürsten berich-
- test, so wird er folgen, Fördernd ist es, benützt
- zu werden bei der Verlegung der Hauptstadt.
- 251Wenn du wahrhaftig ein gütiges Herz hast, so
- frage nicht. Erhabenes Heil! Wahrhaftig wird
- Güte als deine Tugend anerkannt werden.
- 252Er gereicht niemand zur Mehrung. Es schlägt ihn wohl gar
- jemand. Er hält sein Herz nicht dauernd fest. Unheil!
- 253Mächtig in den vorwärtsschreitenden Zehen. Geht man hin und
- ist der Sache ncht gewachsen, so macht man einen Fehler.
- 254Alarmruf. Abends und Nachts Waffen. Fürchte nichts.
- 255Mächtig in den Backenknochen zu sein bringt Unheil. Der
- ist fest entschlossen. Er wandelt einsam und kommt in den Regen.
- Er wird bespritzt, und man murrt wider ihn. Kein Makel.
- 256An den Oberschenkeln ist keine Haut, und das Gehen fällt schwer.
- Ließe man sich führen wie ein Schaf, so würde die Reue schwinden.
- Wenn man aber diese Worte hört, so wird man sie nicht glauben.
- 257Dem Unkraut gegenüber braucht es feste Entschlossenheit
- In der Mitte wandeln bleibt frei von Makel.
- 258Kein Ruf! Schließlich kommt Unheil.
- 259Man muß es hemmen mit ehernem Radschuh. Beharrlichkeit ist von
- Heil. Wenn man es hingehen läßt, so erfährt man Unheil. Auch
- ein mageres Schwein hat die Anlage dazu, umherzutoben.
- 260Im Behälter ist ein Fisch. Kein Makel!
- Nicht fördernd für Gäste.
- 261An den Oberschenkeln ist keine Haut, und das
- Gehen fällt schwer. Wenn man der Gefahr eingedenk
- ist, macht man keinen großen Fehler.
- 262Im Behälter ist kein Fisch. Daraus erhebt sich Unheil.
- 263Mit Weidenblättern bedeckte Melone: verborgene Linien.
- Da fällt es einem vom Himmel herunter zu.
- 264Er kommt mit seinen Hörnern entgegen. Beschämung. Kein Makel.
- 265Wenn du wahrhaftig bist, doch nicht bis zum Ende,so gibt es
- bald Verwirrung, bald Sammlung. Wenn du rufst, so kannst du nach
- einem Griff wieder lachen. Bedaure nichts. Hingehen ist ohne Makel.
- 266Sich ziehen lassen bringt Heil und bleibt ohne
- Makel. Wenn man wahrhaftig ist, ist es auch
- fördernd, ein kleines Opfer zu bringen.
- 267Sammlung unter Seufzen. Nichts, das fördernd wäre.
- Hingehen ist ohne Makel. Kleine Beschämung.
- 268Großes Heil! Kein Makel.
- 269Wenn man beim Sammeln die Stellung hat, so gibt das keinen
- Makel. Wenn manche doch nicht wahrhaftig dabei sind, so bedarf
- es erhabener, dauernder Beharrlichkeit, dann schwindet die Reue.
- 270Klagen und Seufzen, Tränen in Strömen. Kein Makel.
- 271Empordringen, das Zutrauen findet, bringt großes Heil.
- 272Wenn man wahrhaftig ist, so ist es auch fördernd,
- ein kleines Opfer zu bringen. Kein Makel.
- 273Man dringt empor in eine leere Stadt.
- 274Der König bringt ihn dem Berg Ki dar. Heil. Kein Makel.
- 275Beharrlichkeit bringt Heil. Man dringt empor auf Stufen.
- 276Empordringen im Dunkeln. Fördernd
- ist es, unablässig beharrlich zu sein.
- 277Man sitzt bedrängt unter einem kahlen Baum und gerät in
- ein finsteres Tal. Drei Jahre lang sieht man nichts.
- 278Man ist bedrängt bei Wein und Speisen. Der Mann mit den
- scharlachroten Kniebinden kommt eben. Fördernd ist es, Opfer
- darzubringen. Aufbrechen ist von Unheil. Kein Makel.
- 279Man läßt sich bedrängen durch Stein und stützt
- sich auf Dornen und Disteln. Man geht in sein
- Haus und sieht seine Frau nicht. Unheil!
- 280Er kommt ganz sachte, bedrängt in einem goldnen
- Wagen. Beschämung, aber man kommt zu Ende.
- 281Es werden ihm Nase und Füße abgeschnitten. Man ist
- bedroht von dem in purpurnen Kniebinden. Sachte kommt die
- Freude. Fördernd ist es, Opfer und Spenden zu bringen.
- 282Er ist bedrängt von Ranken. Er bewegt sich unsicher
- und spricht: 'Bewegung schafft Reue.' Wenn man darüber
- Reue empfindet und sich aufmacht, so hat man Heil.
- 283Der Schlamm des Brunnens wird nicht getrunken.
- Zu einem alten Brunnen kommen keine Tiere.
- 284Am Brunnenloch schießt man Fische.
- Der Krug ist zerbrochen und rinnt.
- 285Der Brunnen ist gereinigt, aber man trinkt nicht daraus. Das ist
- ist meines Herzens Leid; denn man könnte daraus schöpfen.
- Wäre der König klar, so genösse man gemeinsam das Glück.
- 286Der Brunnern wird ausgemauert, kein Makel.
- 287Im Brunnen ist ein klarer, kühler Quell, den man trinken kann.
- 288Man schöpft aus dem Brunnen ohne Hinderung.
- Er ist zuverlässig. Erhabenes Heil!
- 289Man wird eingewickelt in das Fell einer gelben Kuh.
- 290Am eigenen Tage, da mag man umwälzen.
- Aufbruch bringt Heil. Kein Makel.
- 291Aufbruch bringt Unheil. Beharrlichkeit bringt Gefahr.
- Wenn die Rede von der Umwälzung dreimal ergangen ist,
- dann mag man sich ihm zuwenden und wird Glauben finden.
- 292Die Reue schwindet. Man findet Glauben.
- Die Staatsordnung zu wechseln, bringt Heil.
- 293Der große Mann ändert wie ein Tiger. Noch ehe
- er das Orakel fragt, findet er Glauben.
- 294Der Edle ändert wie ein Panther. Der Geringere
- mausert sich im Gesicht. Aufbruch bringt Unheil.
- In Beharrlichkeit weilen bringt Heil.
- 295Ein Tiegel mit umgekippten Beinen. Fördernd zur
- Entfernung des Stockenden. Man nimmt eine
- Nebenfrau um ihres Sohns willen. Kein Makel.
- 296Im Tiegel ist Nahrung. Meine Genossen haben
- Neid, aber sie können mir nichts anhaben. Heil!
- 297Der Henkel des Tiegels ist verändert. Man ist behindert in
- seinem Wandel. Das Fett des Fasans wird nicht gegessen. Wenn erst
- der Regen fällt, dann erschöpft sich die Reue. Endlich kommt Heil.
- 298Der Tiegel bricht die Beine. Das Mahl des Fürsten wird
- verschüttet, und die Gestalt wird befleckt. Unheil!
- 299Der Tiegel hat gelbe Henkel, goldne Tragringe.
- Fördernd ist Beharrlichkeit.
- 300Der Tiegel hat Nephitringe. Großes Heil!
- Nichts, das nicht fördernd wäre.
- 301Das Erschüttern kommt: Hu,Hu! Darauf
- folgen lachende Worte: Ha,Ha! Heil!
- 302Das Erschüttern kommt mit Gefahr. Hunderttausendfach ver-
- lierst du deine Schätze und mußt auf die neun Hügel steigen. Jage
- ihnen nicht nach. Nach sieben Tagen bekommst du sie wieder.
- 303Das Erschüttern kommt und macht fassungslos.
- Wenn man infolge des Erschütterns handelt,
- so bleibt man frei von Unglück.
- 304Das Erschüttern gerät in Schlamm.
- 305Das Erschüttern geht hin und her: Gefahr. Aber man
- verliert durchaus nichts, nur gibt es Geschäfte.
- 306Das Erschüttern bringt Verfall und ängstliches Umherblicken. Vorangehen
- bringt Unheil. Wenn es noch nicht den eignen Leib erreicht,sondern erst
- den Nachbar erreicht hat, so ist kein Makel. Die Genossen haben zu reden.
- 307Stillehalten seiner Zehen. Kein Makel.
- Fördernd ist dauernde Beharrlichkeit.
- 308Stillehalten seiner Waden. Er kann den nicht
- retten, dem er folgt. Sein Herz ist nicht froh.
- 309Stillehalten seiner Hüften. Steifmachen seines
- Kreuzbeins. Gefährlich. Das Herz erstickt.
- 310Stillehalten seines Rumpfes. Kein Makel.
- 311Stillehalten seiner Kinnladen. Die Worte
- haben Ordnung. Die Reue schwindet.
- 312Großzügiges Stillehalten. Heil!
- 313Die Wildgans zieht allmählich dem Ufer zu. Der junge
- Sohn ist in Gefahr. Es gibt Gerede. Kein Makel.
- 314Die Wildgans zieht allmählich dem Ufer zu.
- Der junge Sohn ist in Gefahr. Es gibt Gerede. Kein Makel.
- 315Die Wildgans zieht allmählich der Hochebene zu. Der Mann
- zieht aus und kehrt nicht wieder. Die Frau trägt ein Kind, aber
- bringt es nicht zur Welt. Unheil! Fördernd ist es, Räuber abzuwehren.
- 316Die Wildgans zieht allmählich dem Baume zu. Vielleicht
- bekommt sie einen flachen Ast. Kein Makel.
- 317Die Wildgans zieht allmählich dem Gipfel zu.
- Die Frau bekommt drei Jahre lang kein Kind.
- Endlich kann sie nichts verhindern. Heil!
- 318Die Wildgans zieht allmählich den Wolkenhöhen zu.
- Ihre Federn können zum heiligen Tanz verwendet werden. Heil.
- 319Das heiratende Mädchen als Nebenfrau. Ein Lahmer,
- der auftreten kann. Unternehmungen bringen Heil.
- 320Ein Einäugiger, der sehen kann. Fördernd ist
- die Beharrlichkeit eines einsamen Menschen.
- 321Das heiratende Mädchen als Sklavin.
- Sie heiratet als Nebenfrau.
- 322Das heiratende Mädchen verzögert die Frist.
- Eine späte Heirat kommt zu ihrer Zeit.
- 323Der Herrscher I verheiratet seine Tochter. Da waren die
- gestickten Kleider der Fürstin nicht so prächtig, wie die der
- Dienerin. Der Mond, der fast voll ist, bringt Heil.
- 324Die Frau hält den Korb, aber es sind keine Früchte darin.
- Der Mann sticht das Schaf, aber es fließt kein Blut.
- Nichts, das fördernd wäre.
- 325Wenn man seinem bestimmten Herrn begegnet, so mag
- man zehn Tage beisammen sein, und es ist kein Fehler.
- Hingehen findet Anerkennung.
- 326Der Vorhang ist von solcher Fülle, daß man am Mittag die
- Sterne sieht. Durch hingehen erreicht man Mißtrauen und
- Haß. Wenn man durch Wahrheit ihn erweckt, kommt Heil.
- 327Das Gestrüpp ist von solcher Fülle,
- daß man am Mittag die kleinen Sterne sieht.
- Er bricht seinen rechten Arm. Kein Makel.
- 328Der Vorhang ist von solcher Fülle, daß man am Mittag
- die Polsterne sieht. Er begegnet seinem gleichen Herrn. Heil!
- 329Es kommen Linien, es naht Segen und Ruhm. Heil!
- 330Sein Haus ist in Fülle. Er verdeckt seine Sippe.
- Er späht durch das Tor und merkt niemand mehr.
- Drei Jahre lang sieht er nichts. Unheil!
- 331Wenn der Wanderer sich mit kleinlichen Dingen
- abgibt, so zieht er sich dadurch Unglück zu.
- 332Der Wanderer kommt zur Herberge. Er hat seinen Besitz
- bei sich. Er erlangt eines jungen Dieners Beharrlichkeit.
- 333Dem Wanderer verbrennt seine Herberge. Er verliert
- die Beharrlichkeit seines jungen Dieners. Gefahr.
- 334Der Wanderer ruht an einem Unterkunftsort. Er erlangt
- seinen Besitz und eine Axt. Mein Herz ist nicht froh.
- 335Er schießt einen Fasan; auf den ersten Pfeil fällt er.
- Schließlich kommt dadurch Lob und Amt.
- 336Dem Vogel verbrennt sein Nest. Der Wanderer
- lacht erst, dann muß er klagen und weinen.
- Er verliert die Kuh im Leichtsinn.
- 337Beim Vorgehen und Rückweichen ist
- fördernd die Beharrlichkeit eines Kriegers.
- 338Eindringen unter das Bett. Man benützt Priester
- und Magier in großer Zahl. Heil! Kein Makel.
- 339Wiederholtes Eindringen. Beschämung.
- 340Reue schwindet. Auf der Jagd fängt man drei Arten von Wild.
- 341Beharrlichkeit bringt Heil. Reue schwindet. Nichts, das
- nicht fördernd ist. Kein Anfang, aber ein Ende. Vor der
- Änderung drei Tage, nach der Änderung drei Tage. Heil!
- 342Eindringen unter das Bett. Er verliert seinen
- Besitz und seine Axt. Beharrlichkeit bringt Unheil.
- 343Zufriedene Heiterkeit. Heil!
- 344Wahrhaftige Heiterkeit. Heil! Die Reue schwindet.
- 345Kommende Heiterkeit. Unheil!
- 346Überlegte Heiterkeit ist nicht beruhigt.
- Nach Abtun der Fehler hat man Freude.
- 347Wahrhaftigkeit gegen das Zersetzende ist gefährlich.
- 348Verführende Heiterkeit.
- 349Er bringt Hilfe mit der Macht eines Pferdes.
- 350Bei der Auflösung läuft er seiner Stütze zu.
- Die Reue schwindet.
- 351Er löst sein Ich auf. Keine Reue.
- 352Er löst sich von seiner Schar. Erhabenes Heil! Durch Auflösung.
- folgt Anhäufung. Das ist etwas, an das Gewöhnliche nicht denken.
- 353Auflösend wie Schweiß sind seine lauten Rufe.
- Auflösung! Ein König weilt ohne Makel.
- 354Er löst sein Blut auf. Weggehen,
- Sichfernhalten, Hinausgehen ist ohne Makel.
- 355Nicht zu Tür und Hof hinausgehen ist kein Makel.
- 356Nicht zu Tor und Hof hinausgehen bringt Unheil.
- 357Wer keine Beschränkung kennt, wird zu klagen haben. Kein Makel.
- 358Zufriedene Beschränkung. Gelingen.
- 359Süße Beschränkung bringt Heil. Hingehenbringt Achtung.
- 360Bittere Beschränkung: Beharrlichkeit bringt Unheil. Reue schwindet.
- 361Bereitsein bringt Heil. Sind
- Hintergedanken da, so ist das beunruhigend.
- 362Ein rufender Kranich im Schatten. Sein Junges antwortet ihm.
- Ich habe einen guten Becher. Ich will ihn mit dir teilen.
- 363Er findet einen Genossen, bald trommelt er, bald
- hört er auf. Bald schluchzt er, bald singt er.
- 364Der Mond, der beinahe voll ist. Das
- Gespannpferd geht verloren. Kein Makel.
- 365Er besitzt Wahrheit, die verkettet. Kein Makel.
- 366Hahnenruf, der zum Himmel dringt. Beharrlichkeit bringt Unheil.
- 367Der Vogel kommt durchs Fliegen ins Unheil.
- 368Sie geht an ihrem Ahnherrn vorbei und trifft
- die Ahnfrau. Er erreicht nicht seinen Fürsten
- und trifft den Beamten. Kein Makel.
- 369Wenn man sich nicht außerordentlich vorsieht, so kommt
- etwa einer von hinten und schlägt einen. Unheil!
- 370Kein Makel. Ohne vorbeizugehen, trifft er ihn.
- Hingehen bringt Gefahr. Man muß sich hüten.
- Handle nicht. Sei dauernd beharrlich.
- 371Dichte Wolken, kein Regen von unserm westlichem Gebiet.
- Der Fürst schießt und trifft jenen in der Höhle.
- 372Ohne ihn zu treffen, geht er an ihm vorbei. Der fliegende
- Vogel verläßt ihn. Unheil! Das bedeutet Unglück und Schaden.
- 373Er hemmt seine Räder. Er kommt mit
- dem Schwanz ins Wasser. Kein Makel.
- 374Die Frau verliert ihren Wagenvorhang. Lauf ihm
- nicht nach, am siebten Tage bekommst du es.
- 375Der hohe Ahn züchtigt das Teufelsland. Nach drei Jahren
- überwindet er es. Gemeine darf man nicht verwenden.
- 376Die schönsten Kleider geben Lumpen.
- Den ganzen Tag sei vorsichtig.
- 377Der Nachbar im Osten, der einen Ochsen schlachtet,
- bekommt nicht so viel wirkliches Glück wie der
- Nachbar im Westen mit seinem kleinen Opfer.
- 378Er kommt mit dem Haupt ins Wasser. Gefahr.
- 379Er kommt mit dem Schwanz ins Wasser. Beschämend.
- 380Er hemmt seine Räder. Beharrlichkeit bringt Heil.
- 381Vor der Vollendung bringt Angriff Unheil.
- Fördernd ist es, das große Wasser zu durchqueren.
- 382Beharrlichkeit bringt Heil. Reue schwindet.
- Erschütterung, um das Teufelsland zu züchtigen. Drei
- Jahre lang gibt es Belohnungen mit großen Reichen.
- 383Beharrlichkeit bringt Heil. Keine Reue.
- Das Licht des Edlen ist wahrhaftig. Heil!
- 384In wahrem Vertrauen trinkt man Wein. Kein Makel. Wenn man
- aber sein Haupt naß macht, so verliert man das in Wahrheit.
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